Herbstanemonen

Herbstanemonen

Es gibt viele verschiedene Sorten von Herbstanemonen. Durch Kreuzungen verschiedener Wildarten und Züchtung von Hybriden sind immer neue Arten entstanden. Die Herbstanemone wurde im Laufe des 19 Jahrhunderts eingeführt und stammt ursprünglich aus dem Asiatischen Raum. Herbstanemonen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie auch hier bei uns als winterhart gelten. Die älteste Zuchtform der Herbstanemonen nennt sich „Prinz Heinrich“ und wurde im Jahr 1902 bei uns eingeführt. Das schöne an den Herbstanemonen ist, dass sie sich mit jeder Menge anderer Sträucher, Blumen und Gehölze kombinieren lassen. Außerdem ist diese Pflanze sehr robust. Sie wird kaum von Krankheiten oder Parasiten befallen, nur in ganz seltenen Fällen. So können Sie sicher sein, immer einen Hingucker in Ihrem Garten zu haben.

Inhaltsverzeichnis

Blütezeit

Die Herbstanemonen haben sehr klare Blüten und eine breite Farbpalette. Ob weiß oder rot, bei den Herbstanemonen finden sie eine Farbenpracht, die Ihresgleichen sucht. Die Blütezeit liegt von August bis Oktober, also eher in den Spätsommermonaten. Haben Sie also die Blumen im Beet, dann kann Ihnen die Blütenpracht bis in den goldenen Oktober hinein erhalten bleiben. Auch was die Füllung der Blüten angeht sind die Herbstanemonen nicht zu einseitig. Sie können sowohl einfach, als auch gefüllt sein und sorgen so für Abwechslung im Beet. Die Herbstanemone kann bis zu 1,50 Metern hoch werden.

Pflege

Die Herbstanemonen zählen zu den pflegeleichten Pflanzen. Am liebsten mag die Pflanze es im Halbschatten. Auch sonnig ist in Ordnung, sogar mehr Blüten werden dann gebildet, allerdings müssen Sie dann unbedingt darauf achten, dass der Boden immer feucht gehalten wird und nicht austrocknet. Durch Ihre stattliche Höhe empfiehlt es sich, dass Sie die Blume mit Hilfe von Drahtbügeln vor starkem Wind schützen. So kann sie dabei nicht abknicken.

Auch nach der Blüte bedarf es keiner außergewöhnlichen Maßnahmen und Pflege. Wenn Sie in einer Region leben, in der es sehr kalt wird, empfiehlt es sich im Winter etwas Herbstlaub über die Pflanzen zu machen, um sie vor dem strengen Frost zu schützen. Bei besonders lang andauernden Wintern und Frostperioden sollten Sie zusätzlich noch den Wurzelbereich mit Fichtenreisig abdecken. Ist doch mal eine Pflanze dabei, die von einer Krankheit oder einem Parasiten befallen ist, dann entsorgen Sie sie und pflanzen sie die Nachfolger nicht unbedingt an die gleiche Stelle.

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