Katzenminzen

Katzenminzen

Die Katzenminzen (lat. Nepeta) sind eine Pflanzengattung aus der Familie die als „Lippenblütler“ (Lamiaceae) bekannt ist. Die Gattung der Katzenminzen umfasst 250 bis 300 Arten. Die Katzenminze war die “ Staude des Jahres 2010″. Außerdem riecht diese Pflanze leicht nach Zitrone. Wiederum richt sie für Katzen unwiderstehlich. Katzenminzen wirken auf die Tiere auch euphorisierend. Richtig eingesetzt, kann damit aus nervösen Katzen entspannte Haustiere werden. Der Spieltrieb wird geweckt. Einige der Tiere reagieren sehr heftig auf die Minze, dann sollte der Besitzer darauf verzichten diese Pflanze bereitzustellen.

Katzenminzen – Anbau

Ursprünglich stammen die Katzenminzen aus Südeuropa und Afrika. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts sind sie in Mitteleuropa beheimatet. Diese Lippenblütler bevorzugen nährstoffreichen, trockenen Lehm- und Sandboden und lieben Wärme und viel Licht. Die Katzenminze erreicht eine Höhe von 60 bis 100 Zentimeter.

Die grünen Blätter der Pflanze duften sehr angenehm nach Minze oder Zitrone. Ihre Blüten wachsen immer dicht nebeneinander in fünfer Gruppen und bilden einen Kelch zumeist sind sie blau-lila, aber es gibt auch sie in weiß, rosa oder gelb. Im Allgemeinen sind Blätter ebenso wie Blüten der Katzenminzen bei jeder Pflanze individuell verschieden.

Katzenminze kann hervorragend im Garten und auf dem Balkon angepflanzt werden. Dabei wird sie durch Stecklinge und auch durch eine Teilung des Wurzelstocks oder mit Aussaat von Samen angebaut. Die Pflanze ist winterresistent und mehrjährig und natürlich sehr robust.

Wirkung der Katzenminzen auf den Menschen!

Auf den Menschen wirkt die Katzenminze ebenfalls leicht euphorisch. Die getrockneten Blätter der Katzenminzen können als Tee genossen oder auch geraucht werden.

Im Tee wirkt die Pflanze entspannend, stillt Schmerzen, hat schweißtreibende Wirkung, ist krampflösend, fiebersenkend und fördert die Verdauung. Bei Nervosität, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit kann Tee aus Katzenminze zu einer Besserung führen. Zuerst nimmt man zwei Esslöffel von der getrockneten Katzenminze und übergießt sie mit 0,25l heißem, nicht kochendem Wasser. Anschließend muss man den Tee Fünf Minuten dann noch ziehen lassen. Danach schmeckt er erfrischend mit eine Minz- und Zitronennote.

Außerdem gibt Menschen die getrocknete Katzenminzeblätter rauchen. Der sogenannte Marihuana-Ersatz hat eine schwache Wirkung. Das Kraut wird pur oder als Tabakgemisch geraucht. Die frischen Katzenminzeblätter können gekaut, bei Zahnschmerzen Linderung bringen.

Eine weitere Anwendung für die Blätter ist als Umschlag bei Verletzungen der Haut. Ebenso wir auch bei Rheuma oder Hämorrhoiden, Katzenminze in Salben verwendet.

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