Blumennamen

Welche Blumennamen gibt es?

Zu den Blumennamen zählen die Saisonalen Blumenarten. Darunter unter anderem die Winterblumen, Frühlingsblumen, Sommerblumen und Herbstblumen.

So gibt es zahlreiche Blumen, die nur zu bestimmten Jahreszeiten Blühen. Um diese voneinander zu unterscheiden, gibt es zu jeder Kategorie eine Verdeutlichung der Eigenschaften.

Blumennamen als Vornamen

Die Promis machen es oft vor, sie geben Ihren Mädchen Blumennamen. Allerdings sollten Blumennamen für die betroffenen Personen kein Anlass zur Lächerlichkeit geben wie beispielsweise Waldmeister, welches auch ein deutsches Gericht ablehnte, nachdem der Standesbeamte den Namenseintrag bereits verweigert hatte. Da verlängern die Schulkameraden den Namen Ginger gern zu Ginger-Ale oder Ginger-Bread. Heutzutage gibt es so schöne Blumennamen wie unter anderem Daisy Boo = Gänseblümchen Boo, Petal Blossom Rainbow = Blütenblatt Blüte Regenbogen sowie Poppy Honey Rosie = Mohnblume Honig Rosie. Die Rose ist oft vertreten wie bei Sunday Rose, Dolly Rebecca Rose oder einfach nur Rose oder Rosemarie sowie Dornröschen im Märchen. Die Tulpe ist bei Zwillingen in Charlie und Tamara Tulip vertreten.

Blumennamen in der Literatur

In der deutschen Literatur sind die Blumennamen ebenfalls häufig vertreten, zum Beispiel bei Storms Viola Tricolor, das auch im Deutschunterricht gern genommen wird. Franz Schubert vertonte das Gedicht Heidenröslein, das Johann Wolfgang von Goethe schrieb. Heine schrieb über die Alraune-Mandragora, die Waldeinsamkeit sowie Apfel Gedichte und -Märchen. Der Dichter Hans Christian Andersen war ebenfalls Blumen- und vor allem Rosenliebhaber. Touraine America’s Choice, eine dunkelrot halb gefüllte, Floribunda-Rose, wurde ihm in 1992 in Kopenhagen gewidmet. Auch in seinen Figuren Arielle sowie Mermaid in „Die kleine Meerjungfrau“, Tom Thumb und Tommelise in „Däumelinchen“ finden Sie in Rosennamen wieder.

Die Liste der Blumennamen lässt sich mit weiteren berühmten Dichtern verlängern, wie unter anderem Goethes oder Storms Hyazinthen. Auch Wagner sprach von der Hyazinthe und Shakespeare beispielsweise von Jasmin. Bei Heine lesen Sie „Wie die Nelken duftig atmen“. Bei Theodor Storm sind es die Nelken in „Ich wand“. Eichendorf mochte „Den alten Garten“ mit der Päonie und Rilke die Primel und bei Hoffmann von Fallersleben können Sie nachlesen „Wie sich Rebenranken winden“ (Blütezeit Juni bis August), nicht zu vergessen Goethes Tuberose und Tulpen.

Blumennamen in Sprichwörtern

„Das Herz und die Rose sind das einzig Unvergängliche.“ Paracelsus
„Dass man an Rosen glaubt, das bringt sie zum Blühen.“ Deutsches Sprichwort
„Es ist wichtiger, dass jemand sich über eine Rose freut, als dass er ihre Wurzeln unter das Mikroskop legt.“ Oscar Wilde

„Tulpen, ihr werdet gescholten von sentimentalsten Kennern, aber ein lustiger Sinn wünscht auch ein lustiges Blatt.“ Johann Wolfgang von Goethe

„Der Juni kam. Lind weht die Luft. Geschoren ist das Grase. Eine Wonne voller Rosenduft dringt tief in unsere Nase.“ Wilhelm Busch

„Glück, von Deinen tausend Losen, eines nur erwähl ich mir, was soll Gold? Ich liebe Rosen und der Blumen schlichte Zier.“ Theodor Fontane

Blumennamen in der Musik

Robert Stolz hat einen Operetten Zyklus geschrieben mit dem Namen: Blumenlieder, wo er in jedem Lied eine andere Blume, vom Schneeglöckchen bis zur roten Rose im Fokus hat. Ein Auszug aus dem Edelweiss Edelweiß: „Ein Sternchen fiel vom Himmel … inmitten wilde Berge“.

Mozarts Veilchen ist weiteres klassisches Beispiel: „Ein Veilchen auf der Wiese stand, Gebückt in sich und unbekannt …“ Auch in den Mörike-Liedern, gesungen von Dietrich Fischer-Dieskau sowie Sviatoslav Richter stecken Sonnenblumen und Rosen. Die Rose ist eine der meist besungenen Blumen: „Sah ein Knab ein Röslein stehn“.

Der Schlager hat die Blumen fest im Griff: „Wenn der Weiße Flieder wieder blüht“ oder Nana Mouskouris „Weiße Rosen aus Athen“. Die Schnulzensänger Flippers besangen die Lotusblume.

„Es ist ein Ros‘ entsprungen“ kennt jeder zu Weihnachten und an die „Rote Rose Rosemarie“ von Peter Kraus aus den 60ern können sich sicher nur die älteren erinnern.

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