Pfingstrosen

Pfingstrosen
Die Pfingstrosen sind die einzige Gattung in der Familie der Pfingstrosengewächse. Sie beinhaltet 32 Arten, von denen die bekanntesten Sorten Stauden sind. Pfingstrosen läuten bei uns den Frühsommer ein mit den herrlichen weißen und rosa Blüten. Am häufigsten verbreitet ist bei uns die Gemeine Pfingstrose, die auch Bauern-Pfingstrose genannt wird. Sie hat in den letzten Jahren von der Chinesischen Pfingstrose Konkurrenz bekommen. Sie kommen als Staude oder Gehölz. Die Staudenphloxen schneiden Sie im Herbst. Triebe der Strauchpfingstrosen verholzen, sie brauchen grundsätzlich keinen Schnitt. Pfingstrosen lieben einen windgeschützten Platz und am liebsten das Sonnenlicht ein wenig gefiltert wie durch einen Baum mit etwas Laub.
 
Im Herbst ist die Pflanzzeit der Strauch-Pfingstrosen. Sie sind attraktive Frühlingsblüher und mit 1,50 Metern Höhe recht kompakt und passen auch in kleine Gärten. Die Blüten mit 25 Zentimeter Durchmesser sind das einzig Große. Der Standort ist sorgfältig auszuwählen, wenn Pfingstrosen versetzt werden, können sie sich weigern zu blühen. Sie wollen lange am selben Standort bleiben. Ein regelmäßiges Umpflanzen sowie Teilen können die Pfingstrosen sehr übel nehmen. Dann brauchen sie wieder ein bis drei Jahre bis zu ihrer vollen Leistung.

Pflanzung der Pfingstrosen

Gepflanzt werden kann die getopfte Pfingstrose ganzjährig und im Herbst wurzel nackte Teilstücke. Dabei wurzeln die Pflanzen meist direkt ein und bekommen schon im ersten Jahr eine leichte Blüte. Wenn die Pflanze nicht zu stark belastet werden soll, lässt man die Blüte kurz aufblühen lassen und entfernt sie dann. Eine Blüte kostet viel Kraft, dennoch dankt die Pflanze es Ihnen durch stärkeren Blütenflor im nächstem Jahr. Bodenverbesserungen mit Torf im Pflanzloch lassen Sie lieber, weil der normale Humus im Boden ausreicht und im Torf will die Pfingstrose nicht wachsen.

Kultur der Pfingsrosen

In ihrer Heimat in China sind Strauch-Pfingstrosen seit über 2000 Jahren bekannt und kultiviert worden wegen ihrer blutungshemmenden Wirkung vor allem als Heilpflanzen. Außerdem entdeckten die Chinesen im Laufe der Jahrhunderte auch den Zierwert und so züchteten sie in binnen Zeit über 1000 Sorten. Außerdem waren die Päonien Statussymbole der Macht bei chinesischen Kaisern. Sie machten deshalb im sechsten Jahrhundert selbst in Japan eine ähnliche Karriere.
 
Alte griechische Kräuterbücher wissen um die heilkräftige Wirkung der Pfingstrose vor allem bei Menstruationsbeschwerden, Magenschmerzen oder Durchfall sowie epileptischen Anfällen. Heute befassen sich namhafte Experten in den USA und von Europa bis Japan mit der Züchtung von neuen, robusten Sorten. Außerdem gehören die meisten zu den Suffruticosa-Hybriden, weshalb sie meist weiße bis rosafarbene Blüten haben. Außerdem sind sie einfach bis stark gefüllt. Aus den USA kommen die Lutea-Hybriden. Sie sind gedrungener und haben große, gefüllte Blüten mit gelben bis leuchtend roten Farben.

Standort der Pfingsrosen

Staudenpfingstrosen brauchen als Standort einen tiefgründigen Boden, weil die Wurzeln der Pfingstrosen recht tief in die Erde gehen. Wenn Sie sie neu anpflanzen, dürfen die Austriebsknospen beim Wurzelstocks nicht zu tief gesetzt werden, weil die Pfingstrosen sonst nicht blühen. Etwa fünf Zentimeter reichen. Die Pfingstrose soll deshalb bei der Pflege nicht verjüngt werden. Sie dürfen sie teilen und dadurch vermehren. Das machen Sie am besten im Herbst, wenn die Ruhephase beginnt. Dabei teilen Sie den Wurzelstock in Stücke mit mindesten drei Augen. Die Wurzeln kürzen Sie auf ungefähr zehn Zentimeter. Zu große Wurzelstücke führen zu Blühfaulheit genau so wie zu tief eingegrabene.
 Pfingstrosen
Die Stauden werden zweimal im Jahr gedüngt mit schwach Phosphor- sowie kaliumbetontem Mehrnährstoffdünger, einmal beim Austrieb und das zweite Mal nach der Blüte. Dann sammelt die Pfingstrose Kraft für das folgende Jahr.
 

Die Moderne Homöopathie sagt der Pfingstrose krampflösende sowie bei nervösen Störungen die lindernden Eigenschaften nach. Blüten und Samen sind giftig bei Pfingstrosen.

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