Traubenhyazinthen

Traubenhyazinthen

Die Traubenhyazinthen (Muscari) kommen aus der Familie der Spargelgewächse und zur Gattung der Liliengewächse, manchmal auch Perlhyazinthen genannt oder Bauernbübchen sowie Bergmännchen. Es gibt einige Hybriden. Die Heimat ist in Europa, Nordafrika und Südwestasien.

Die kräftigen, blauen Blüten sehen wie kleine, traubenförmig angeordnete Glockenblumen aus. Im Frühlingsgarten bilden sie ganze Teppiche. In der neuen Gartensaison sind die Traubenhyazinthen mit die ersten. Ihre Blütezeit startet im April und geht bis in den Juni je nach Sorte. Sie werden etwa 15 bis 20 Zentimeter hoch. Bienen, Hummeln und andere Insekten haben im Frühjahr eine erste Nahrungsquelle im erwachenden Garten. Im Gartenfachhandel und im Onlineshop gibt es sie auch in Weiß oder Gelb. Sie lassen sich leicht verwildern und säen sich dann üppig aus. Sie mögen Licht und Wärme sowie durchlässigen Boden sind als blaue Bänder oder Blumensee optimal. Nach wenigen Jahren wachsen in den überraschendsten Bereichen.

Traubenhyazinthen sind anspruchslose Frühjahrsblüher und robust sowie unempfindlich gegen Krankheiten. Sie gedeihen in jedem Garten und mögen besonders gerne an sonnigen Standorten stehen, kommen aber auch mit Halbschatten klar. In Ihrem Garten stecken Sie im Herbst kleine Blumenzwiebeln in die Gartenerde etwa fünf bis acht Zentimeter tief und am Besten in keinen Gruppen. Hyazinthen machen sich gut in der Gemeinschaft mit Tulpen und Narzissen sowie als Beetumrandung. Im Frühling bereichern blaue Hyazinthentrauben jeden Garten.

Mit etwas organischen Dünger, den sie im Kompost bekommen, sind sie zufrieden. Sonst kann als anorganisches Pflanzenfutter ein erhältlicher Blühdünger verwendet werden mit einem etwas höheren Phosphorgehalt. Hyazinthen sind genügsam, die Sie nicht zu viel düngen sollen. Einmal vor und einmal während der Blühphase reicht vollkommen aus. Die Traubenhyazinthen lassen sich gut als Schnittblumen verwenden und ergeben hübsche Frühlingssträuße. Wenn Sie verblühtes regelmäßig entfernen, entstehen immer neue Knospen.

Die Pflanzen lassen sich nach der Blüte am einfachsten teilen. Sie werden dabei im Wurzelbereich getrennt sowie an den neuen Standort gepflanzt. Bei guter Pflege vermehren sich Traubenhyazinthen von alleine, wenn sie den Standort mögen. Dann haben Sie rasch neue Blütenteppiche.

Traubenhyazinthen müssen geschnitten werden. Sind die langen, grasähnlichen Blätter getrocknet und vergilbt, schneiden Sie sie auf zwei Zentimeter Länge über der Erde ab. Die Pflanzen recyceln aus den Blättern vor der Vergilbung noch Nährstoffe für ihr Wachstum im nächsten Frühling.

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