Petunien

Petunien

Die Petunien (Petunia) kommen aus der Familie der Nachtschattengewächse. Es gibt 16 Arten, die aus den gemäßigten bis subtropischen Bereichen Südamerikas wachsen. Die Garten-Petunie ist eine Hybride, die aus mehreren Arten gezogen wurde. Sie ist bei uns eine der wichtigsten Zierpflanzen. Petunien sind die Stars auf unseren Balkonen sowie Terrassen. Das hat seinen Grund, mit ihrem Blüheifer sowie der Farbvielfalt machen Petunien aus jedem Außenbereich eine bunte Oase.

Die Popularität haben die hübschen Sommerblumen einerseits wegen ihrer hinreißenden Blüten, andererseits sind sie auch pflegeleicht. Nur beim Düngen müssen Sie aufpassen, hier ist spezieller Petuniendünger sinnvoll.

Bezeichnung Petunien

Petunien sind verwandt mit der Tabakpflanze. Daher kommt ihr botanischer Name „Petunia“, das ist die Bezeichnung für Tabak der brasilianischen Ureinwohner. Hier werden allerdings meist robuste Hybriden angeboten, das sind Kreuzungen mit außergewöhnlicher Farbvielfalt. Das Nachtschattengewächs erblüht in Weiß und Rosa, Pink und Rot, Purpur und Violett sowie Blau und sogar mehrfarbig. Vom Juni bis ersten Frost erfreuen uns die vielen trichterförmigen Blüten der Petunie. Pflanzen sollten die sie nach den Eisheiligen, um Frostschäden zu vermeiden.

Pflegetipps

Petunien pflegen ist einfach. Sie sind als schöne Sonnenanbeter bekannt und brauchen viel Wasser ohne Staunässe. Eine wasserführende Kiesschicht kann am Boden des Balkonkastens den Wasserhaushalt regulieren. Nehmen Sie weiches Leitungswasser. Zur optimalen Pflege gehört die richtige Erde.

In der Regle reicht einfache Blumenerde, wenn sie locker sowie durchlässig ist. Die Petunie leidet oft an Eisenmangel, dann verfärben sich ihre Blätter. Im Fachhandel und online bekommen Sie spezielle Erde. Diese hilft, wenn Sie nur hartes Leitungswasser haben. Wöchentlichen kontrollieren sie die Pflanzen auf Schädlinge und entfernen welke Blüten. Schneiden Sie verblühte Blütenstände ab und erhöhen damit die Blühfreudigkeit.

Düngen sollten Sie ein- bis zweimal in der Woche mit einem phosphorbetonten und eisenhaltigen Dünger. Das schützt die Sommerblumen vor Schädlingen sowie Krankheiten. Phosphor regt die Blütenbildung an. Die Pflanzen aus dem Handel sind oft einjährig. Im Sommer blühen sie und gehen ein beim ersten Frost, dann landen sie meist im Kompost.

Weitere Tipps

Sie können die Pflanzen aber überwintern. Schneiden Sie für eine Überwinterung die Petunie auf 20 Zentimeter Trieblänge zurück und stellen die frostempfindliche Pflanze zwischen 5 und 10 Grad in einen hellen Raum. Gießen Sie gelegentlich. Sie können allerdings auch die Samen der Blumen absammeln.

Sie warten, bis die Blüten verwelken und Samenkapseln in der Mitte entwickeln. Wenn sie reif sind, können Sie sie abknipsen und an einem trockenen sowie warmen Ort nachreifen. Wenn sie aufplatzen, sammeln Sie die schwarzen Samen und lagern sie kühl und trocken lagern. Ab Februar sähen Sie aus, unter Glas und mindestens bei 20 Grad. Halten Sie die Erde feucht, so fühlen sich die Samen wohl und werden zum Wachstum angeregt.

Sobald Sie das zweite Blätterpaar sehen, vereinzeln Sie die Pflänzchen in einzelne Töpfe oder mit 20 Zentimeter Abstand im Blumenkasten. Stellen Sie tagsüber die Petunien nach draußen, damit sie sich an kühlere Temperaturen gewöhnen. Nachts kommen sie besser wieder ins Haus, weil sie Frost nicht überleben. Die ideale Pflanzzeit ist für Petunien der Mai, weil dann kaum mehr Frostgefahr mehr besteht. Dann stellen Sie die Petunien den ganzen Tag draußen hin, in den Garten oder auf Ihren Balkon.

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