Funkien

Funkien

Die Funkien (Hosta)sind auch als Herzblattlilien bekannt. Sie sind Agavengewächse aus der Familie der Spargel. Sie meisten der etwa 40 Wildarten kommen aus Japan und Umgebung und einige aus China, Korea und Russland. Funkien sind neben den Purpurglöckchen die schönsten Blattschmuckstauden. Sie leben gern in kühl-feuchten Bergwäldern und dabei auf humusreichen, gleichmäßig feuchten Böden.

In Japan sind sie mit ihrer klaren Blattform und dem fast grafisch gezeichneten Verlauf ihrer Adern ein absoluter Renner. Sie werden dort seit Jahrhunderten als Zierpflanzen genutzt. Die Stauden haben sich mit ihren großen Blättern an halbschattige und schattige Standorte gewöhnt, die kühl sowie gleichmäßig luftfeucht sind.

Die Hosta plantaginea ist die Lilien-Funkie mit weißer Blüte und sechs Blütenhüllblättern sowie sechs Staubblättern und dem Griffel kann im Gegensatz zu den anderen Funkien-Arten einen sonnigen, warmen Standort vertragen. Die blüht dann mit üppigen weißen und stark duftenden Blüten. Mit ihrer Blütezeit zwischen August und September ist sie gleichzeitig die späteste Funkie, die anderen blühen schon im Juni und Juli. Die sollte Sie nur dann der vollen Sonne aussetzen, wenn der Boden feucht genug ist ist. In windigen Lagen werden attraktiven Schattenstauden der Funkien spätfrostempfindlich.

Standort und Pflege der Funkien

Sie sind einerseits charmante Minis, andererseits beeindruckende Exemplare im Groß-Format. Die Blätter kommen in den schönsten Farbabstufungen von Dunkelgrün bis Gelbgrün, oder sie haben dekorative, aparte Zeichnungen in Creme sowie Gelb. Sie können eine erstaunliche Vielfalt bieten und den Garten damit bereichern.

Die Staude hat eher geringe Ansprüche, sie liebt es halbschattig bis schattig. Dabei vertragen Sorten wie „August Moon“ oder „Sum and Substance“ auch Sonne, wenn die Erde feucht genug ist. Staunässe mögen Funkien nicht. Sie sollten das Beet auch nicht mit Rindenmulch abdecken, weil Sie den fressgierigen Nacktschnecken damit komfortable Unterschlüpfe bieten. Damit der Boden humos wird, reichern Sie ihn mit Laub- sowie Rindenkompost an.

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