Purpurglöckchen

Purpurglöckchen

Purpurglöckchen (Heuchera) sind eine Pflanzengattung bei den Steinbrechgewächsen. Etwa 37 Arten sind in Nordamerika bis Mexiko verbreitet. Das Purpurglöckchen ist eine Blattschmuckpflanze. Purpurglöckchen sind auch als Schattenglöckchen bekannt und wachsen gern im Staudenbeet oder am Teichrand. Das zierliche Pflänzchen überlebt auch einen harten Winter. Heuchera sind robust und winterhart, selbst wenn man es ihnen nicht ansieht.

Einige Sorten haben sogar unter Kälteeinfluss ihre schönsten Blattfarben. Im Sommer sind die Blüten ein echtes Highlight, im Herbst besticht das attraktive Laub, das in Polstern wächst, in der heimischen Grünanlage. Dabei ist die Heuchera robust und pflegeleicht, selbst Anfänger können sie kultivieren. Dazu ist allerdings ein optimaler Standort wichtig. Am besten gedeiht das Purpurglöckchen am halbschattigen Standort mit Luftfeuchtigkeit. Sie wächst noch in schattigen Teilen des Gartens, aber mit spärlicher Blüte. Wenn der Platz nur sonnig ist, passen Sie die Gießmenge entsprechend an.

Im Freiland bieten sich Bereiche an für halbschattige Staudenbeete. Sie dient ferner zur Einfassung von Hügelbeeten sowie Rabatten und in naturnahen Pflanzungen sowie unter Gehölzen. Wegen ihres Polster bildenden Laubes wird die Heuchera als Bodendecker verwendet und als Unterpflanzung großer Bäume. Purpurglöckchen wirken am besten in Gruppen gepflanzt. Zudem lassen gezielte Kombinationen mit anderen Pflanzen die zarten Gewächse ebenfalls zur Geltung kommen. Hier eignen sich vor allem Zierstauden wie Schleierkraut oder Frauenmantel. Heuchera auch zwischen Beetrosen oder in Nachbarschaft zu Thuja oder Buchsbaum sowie Funkien. Niedrige Sorten der Glöckchen pflanzen sie am besten kombiniert mit Hauswurz oder Grasnelke.

Alternativ zum Freiland können Sie die Glöckchen in Töpfen sowie Kübeln kultivieren.

Der Boden sollte humos und frisch bis feucht sein und reich an Nährstoffen sowie eine hohe Durchlässigkeit aufweisen. Bei Bedarf mischen Sie herkömmliche Gartenerde mit etwas Lehm und legen kleine Kiesel für die optimale Drainage aus, damit überschüssiges Wasser rasch abfließt. So wirken Sie der Entstehung der Wurzelfäule entgegen.

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