Lilien

Lilien

Lilien kommen aus der Familie der Liliengewächse mit rund 110 Arten, dazu kommen etwa 2.000 Hybriden mit den asiatischen und orientalischen Hybriden. Ihre natürliche Verbreitung haben die reinen Arten meist in der nördlich-gemäßigten sowie subtropischen Zone in niederschlagsreichen Gebieten. Sie haben große Blüten und gehören im Garten zu den schönsten Zwiebelblumen. Wenn Sie im Herbst (September bis November) die Pflanzung verpasst haben, pflanzen Sie die meisten Arten ohne Probleme im Frühling (Ende März bis Mai). Dann öffnen sich ihre Blüten mit den Rosen und Frühsommerstauden zeitgleich. Nur die Madonnen-Lilie, die das trockene Klima im östlichen Mittelmeerraums liebt, wird im August und die Türkenbund-Lilie aus dem Schwarzwald und den Alpen wird im Herbst gepflanzt.

Im Bergland mag er oberhalb des Waldes Wiesen und Matten. Alle Lilien sind auf gut dränierten Böden winterhart, aber die Frühjahrspflanzung setzt sich mehr durch, weil die Gärtnereien dann das größte Angebot haben. Pflanzen Sie Ihre Lilienzwiebeln mit zehn Tagen Abstand in mehreren Terminen, dann kommen die Triebe hintereinander und Sie haben im Sommer länger die schönen Blüten. Lilien sind die ältesten Gartenpflanzen, es gab sie bereits in den antiken griechischen sowie römischen Gärten. Die Zwiebelpflanzen haben nichts an Popularität eingebüßt: Egal wo Lilien ihre Schönheit entfalten, in kleinen Gruppen zwischen Beetrosen sowie niedrigen Stauden oder vor Hecken und immergrünen Gehölzen. In der Rabatte und im Kübel ziehen Lilien alle Blicke an und beeindrucken mit einer Perfektion und Präsenz der großen Blüten.

Lilien pflanzen

Lilienzwiebeln erkennen Sie leicht wegen ihres besonderen Aufbaus und nackten Aussehens. Sie bestehen aus vielen, überlappenden Zwiebelschuppen. Sie besitzen keine Außenhaut wie Tulpen, Narzissen oder Zierlauch. Legen Sie das Pflanzloch je nach Zwiebelgröße etwa 15 – 20 Zentimeter tief an. Lilien dürfen nicht zu flach sitzen, sonst knicken Stängel leicht ab. Sie füllen auf schweren und feuchten Böden unten eine starke Dränageschicht mit zehn Zentimetern ein, da die Zwiebeln staunässeempfindlich sind.

Kennzeichnend für die Gattung der Lilien ist die Zwiebel mit Schuppen, die je nach Art fest oder locker sind. Anders als zum Beispiel besitzen Lilienzwiebeln keine feste Außenhaut. So sollten sie nicht länger frei sowie ungeschützt lagern. Die Lilie ist nicht schön und zickig, sondern pflegeleicht und überaus robust am richtigen Standort.

Die Lilie im Topf

Haben Sie keinen eigenen Garten, pflanzen Sie ihre Lilie in Kübeln mit einem gutern Wasserabzug. Die Lilie mag es feucht, aber keine Staunässe. Sie wirkt am schönsten in kleinen Gruppen. Sie sollten drei Zwiebeln zusammen pflanzen. Im Topf eignen sich gut kleinere Sorten mit bis zu 70 Zentimetern wie „Avignon in Orangerot oder „Cordelia“ in Goldgelb oder „Le Rève“ in Rosa sowie Marco Polo“ in Weiß mit rosa Blütenblättern und die 40 Zentimeter „Mona Lisa“, die dunkel gesprenkelte und stark duftende Blüten hat in Zartrosa und dunkelrosafarbenen Adern.

Die Formen der Lilie

Die Lilien wachsen zwischen 30 und 240 Zentimetern hoch. Am Ende des Stiels gibt es eine oder mehrere Blüten als Traube oder Dolde zusammen. Unterschieden werden drei Blütenformen: die trompetenförmige, die schalenförmige Blüten und die Türkenbund-Lilien. Die Blütenhüllblätter kommen weit nach hinten gerollt und ihre Spitzen nähern sich am Stängel wieder einander. So erinnert die Blüte an einen Turban. Die Lilie blüht zwischen Mai und September. Sie kommt mit Ausnahme von Blau in allen Farben vertreten. Nach der Befruchtung gibt es dreikammerige braune Kapselfrüchte mit zahlreichen flachen Samen.

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