Weißbecher

Weißbecher

Die Weißbecher (Nierembergia) sind eine Gattung aus der Familie der Nachtschattengewächse. Es gibt zwanzig Arten einjährig und mehrjährig, von denen die meisten aus den westlichen sowie südlichen Gebieten Südamerikas kommen, eine Art aus Mexiko. Die Pflanze wir auch Capflower genannt. Es gibt den kriechenden und den Strauch-Weißbecher als sehr langsam wachsenden zierlichen Halbstrauch und kleinen, länglichen Blättern. In den Sommermonaten treibt er weiße und weißblaue Trichterblüten mit einem gelbem Schlund sowie einer sehr schönen Krone.

Die Pflanzenliebhaber haben den Weißbecher auch gern im Steingarten als Staude. Der mag es hell sowie leicht sonnig, aber nicht mit direkter Sonnenbestrahlung. Die Pflanze liebt im ganzen Jahr eine kühle, frische Umgebung. Im Winter braucht die Pflanze Temperaturen um 10°C Voraussetzung für ihr Gedeihen mit genügend Frischluftzufuhr im Winterquartier. Sie gießen die Pflanze mäßig, im Winter kaum und düngen nur gelegentlich und sparsam. Umpflanzen können Sie bei Bedarf in Einheitserde. Sie vermehren den Weißbecher im Frühjahr mit Samen und im Herbst mit Stecklingen.

Weitere Informationen

Der Kriechende Weißbecher wächst 10 bis 30 Zentimeter hoch und bildet obenerdig Ausläufer aus mit kriechendem Stängel ist. Die Blätter haben eine verkehrte Eiform bis breit elliptisch. Sie sind nur 2 bis 3,5 mal 1 bis 1,5 cm groß und haben einen Blattstiel von 1,2 bis 4 Zentimeter Länge. Die Blüten bilden sich an den Stängelknoten und sitzen fast. Sie sind weiß oder violett gefärbt. Die Krone kommt mit einem Durchmesser von 2,5 bis 3 Zentimeter. Die schmale Röhre ist 3 bis 6 Zentimeter lang. Sie blühen von Juni bis September. Er ist einjährig als Zierpflanze in Sommerrabatten oder für Einfassungen sowie zu Hause als Topfpflanze.

Sie pflegen die Nierembergia für eine optimale Pflanzenentwicklung durch Wässern, Düngen, Schneiden und Schutzmaßnahmen, deren Umfang von der jeweiligen Sorte abhängig ist. Manche Sorten eignen sich für eine dauerhafte Gartenkultur in unseren Breiten, andere brauchen Winterschutz oder müssen frostfrei überwintern.

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