Maiglöckchen

Maiglöckchen

 Das Maiglöckchen gehört der Familie der Spargelgewächse an und zur Gattung Convallaria. Im Jahr 2014 wurde diese Pflanze zur Giftpflanze gekürt.

Das Aussehen

Ein Maiglöckchen kann eine Höhe von bis zu 30 cm erreichen und der Blütenstand ist ein Rhizom. Daran finden sich dann die feinen Blüten. Die Pflanze besitzt Laubblätter.

Näheres zum Blatt

Etwa zwei bis drei Laubblätter sind zu erkennen, an dem Maiglöckchen. Die Blätter sind stielähnlich und besitzen sowohl eine Blattspreite als auch eine Blattscheide. Die Blattoberseite des Maiglöckchens ist in der Regel glänzend.

Die Blüte

Das Maiglöckchen entwickelt seine Blüten zwischen März und Juni. Die Blüten sind recht zart und ähneln denen eines Märzenbechers. An einem Blütenstand können bis zu 15 breitglockige Blüten auftreten.

Samen und die Früchte

Der Samen von einem Maiglöckchen ist beerenförmig und dreifächerig. Der Samen befindet sich in einer Pulpe. Es können zwischen drei und fünf Samen in einer Blüte befinden. Der Samen selbst ist etwa drei bis vier Millimeter lang. Sie brauchen Kälte um zu keimen. Die Blüte selbst ist sehr kurzlebig.

Im Freiland

Ein Maiglöckchen entwickelt sich am besten im Freiland. Diese Pflanzen sind geschützt und sollten daher auch nicht ausgegraben werden. Es ist einfach schön, die Pflanzen am Wegesrand zu entdecken und anzuschauen. Die Blüten sind übrigens weiß. Das Maiglöckchen ist hierzulande beheimatet und kann auch in anderen Ländern gefunden werden. Die Pflanze vermehrt sich recht einfach. Der Blütenstand wird von Tieren gegessen und dann später wieder an anderer Stelle ausgeschieden. Somit verteilt sich der Samen und im nächsten Jahr können die Pflanzen an anderer Stelle erneut wachsen.

Zur Giftigkeit der Pflanze

Sie ist insgesamt überaus giftig und sollte weder verzehrt noch angefasst werden. Ihre Blüten und die Früchte gelten aber als besonders giftig. Wer die Pflanze anfässt muss mit Augen- und Hautreizungen rechnen. Beim Verschlucken können schwerere Komplikationen auftreten. So kann es zu Übelkeit, Durchfall oder auch Schwindel und Brustbeklemmung kommen. Zudem können Herzrhytmusstörungen auftreten.

Besondere Vorsicht ist zu genießen und mit nach Hause genommen werden, sollte sie nicht. Diese Pflanze sieht auch aus der Ferne einfach nur schön aus und dort sollte es auch verbleiben.

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