Alpenveilchen

Alpenveilchen

Alpenveilchen und Zimmer-Alpenveilchen

Die Gattung der Alpenveilchen (Cyclamen) umfasst 22 Arten. Davon ist das Zimmer-Alpenveilchen die bekannteste. Die Zimmerpflanze ist auch unter dem wissenschaftlichen Namen Cyclamen persicum bekannt. Diese Bezeichnung geht jedoch auf einen Irrtum zurück, da das Zimmer-Alpenveilchen in freier Natur im damaligen Persien nicht vorkommt. Die Botanik ordnet alle Alpenveilchenarten der Familie der Primelgewächse (Primulaceae) zu.

Definition und Herkunft

Wann die Zimmer-Blume genau nach Europa kam, ist umstritten. Europäische Züchtungen sind seit der Mitte des 19. Jahrhunderts dokumentiert, doch vermutlich fand die hübsche Kulturpflanze bereits ein- bis zweihundert Jahre zuvor ihren Weg nach Europa.

Die Gestalt des Alpenveilchens: Blüten, Blätter und Wurzeln

Die Blütenfarben des Alpenveilchens variieren je nach Züchtung. Weiß, Rosa, Pink, Violett und Rot treten in unterschiedlichen Schattierungen auf. In der Regel besitzen die Blüten, die aus einer Pflanze wachsen, eine einheitliche Farbe. Die Blütezeit dauert von September bis April.

Die glatten und fleischigen Blätter sind herzförmig und meist dunkelgrün. Darüber hinaus können sie eine hellere Maserung aufweisen, sodass die Zierpflanze auch außerhalb der Blütezeit optisch ansprechend wirkt. Die Blattzeichnung besitzt einen gründlichen oder silbrigen Farbton. Insgesamt kann die Zimmer-Blume eine Höhe von 32 cm erreichen.

Unter der Erde liegt zwischen dem Stiel und den eigentlichen Wurzeln eine Knolle, die ausgewachsen typischerweise zwischen vier und zwölf Zentimeter durchmisst. Darin speichert das Gewächs Nährstoffe.

Die richtige Pflege

Das Alpenveilchen kann unter zu starker Sonneneinstrahlung leiden und sollte deshalb nicht direkt in der Sonne stehen. Indirektes Gießen bekommt der Blume besonders gut: Dazu gießen Sie das Wasser nicht direkt in den Topf, sondern in einen Teller darunter, sodass die Erde das Wasser von unten aufnehmen kann.

Bei einer Temperatur von 15° C fühlt sich das Alpenveilchen wohl. Aus diesem Grund sind kühle Fensterbänke für die Zimmerpflanze in der Regel kein Problem. Nach der Blüte müssen Sie die Topfpflanze nicht entsorgen, da es auch mehrere Jahre nacheinander austreiben und blühen kann.

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