Akelei

Akelei

Akelei – Farbenfroher Alleskönner

Definition und Form

Durch ihre zartes Aussehen gehört die Akelei schon seit langer Zeit zu den dekorativsten Gartenpflanzen. Jedoch sollten Sie bedenken, dass diese Pflanze giftig ist, es ist also Vorsicht geboten. Die Akelei bietet sowohl gefüllte als auch einfache Blüten. Obwohl die gefüllten zur Zeit mehr im Trend liegen als die einfachen Blüten, sollten Sie diese jedoch nicht außer Acht lassen. Gerade diese Sorte ist für Bienen und Schmetterlinge besonders attraktiv und auch wichtig.

Die langen Sporne der Blume, welche sich oftmals im Wind wiegen, lockern die Optik Ihres Beetes enorm auf und verleihen ihm gleichzeitig etwas Filigranes. Die Blüte selbst erreicht eine Größe von 7 bis 10 cm, welche an etwa 60 cm langen Stielen hängen. Es gibt verschiedene Sorten der Akelei, welche auch etwas kleiner sind, wie zum Beispiel die Sorte „Ministar“ mit bis zu 20 cm Höhe. Somit lässt sich das Blumenbeet hervorragend gestalten.

Blütenzeit

Als eine der ersten Pflanzen zeigt die Akelei im Garten ihre Blütenpracht. Die Akelei hat die Eigenschaft immer mal wieder in unterschiedlichen Farben zu erstrahlen. Dies liegt vor allem daran, dass durch Kreuzungen immer wieder neue Sorten entstehen. Dem können Sie allerdings durch das Abschneiden der verblühten Blütenstände entgegenwirken. Die Blütezeit der Blume liegt im Mai, also bereits recht früh im Jahr und endet meist im Juni. Als Frühlingsbote ist sie also perfekt geeignet. Was die Farbenpracht angeht ist die Blume kaum zu überbieten. Ihr Farbenreichtum umfasst nahezu alle Farben, die Sie sich als Hobbygärtner vorstellen können. Ob weiß, blau, gelb, rot oder orange, mit Sicherheit werden Sie auch Ihre Lieblingsfarbe finden.

Auch auf Ihrem Balkon oder in einem Kübel macht die Akelei eine gute Figur, allerdings ist die Blütezeit dann etwas kürzer, als sie es im Beet wäre.

Pflege

Wenn Sie sich für die Akelei in Ihrem Garten entscheiden, dann brauchen Sie in der Regel gar nicht lange nach dem passenden Standort suchen. Da sie sich selbst immer weiter ausbreitet sucht sie sich selber den Standort aus, der ihr am besten gefällt. Generell ist sie eher anspruchslos was ihren genauen Standort angeht und auch die Pflege macht das Leben mit der Blume nicht allzu kompliziert. Besonders gerne mag sie halbschattige Standorte. Wenn sie allerdings durch andere Gartenpflanzen geschützt wird, dann siedelt sich die Akelei auch im sonnigen Gebiet an.

Obwohl diese Gartenpflanze eher anspruchslos ist, sollten Sie dafür sorgen, dass ihr Boden mit ausreichend Nährstoffen angereichert ist. Dafür eignet sich besonders gut Kompost oder Laubmulch. Ansonsten benötigen Sie keinen weiteren Dünger.

Die Sorte „Ministar“ gehört zu den winterharten Sorten der Akelei. Sie ist sogar bis zu 15 Grad minus frosthart.

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